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ict-Media GmbH:
Archiv

2010

2010-07-13
Das Web in China auf Basis offener Standards weiter zu entwickeln, dieses Ziel hat sich eine Gruppe Chinesischer Webenthusiasten WebReBuild.ORG gesetzt. Gemeinsam mit dem W3C China Office veranstalten sie die Konferenz WebRebuild 2010.7.17 in der Beihang Universität in Peking. Zur Eröffnung der Konferenz spricht ict-Media Geschäftsführer und W3C Offices Coordinator Klaus Birkenbihl zum Thema Data on the Web. Weitere Beiträge gibt es von Xie Zibin, Opera, Fan Junhao, Tencent, Jiang Dingyu, D-Link und Ke-Jun Zhang, Douban. Zu der Vernstaltung werden mehr als 200 Experten erwartet.
2010-04-21
ict-Media hat einen Kooperationsvertrag mit der Beraterin Ms Li Anqi, China, abgeschlossen. Gegenstand des Vertrags ist ein Einstieg in den Technologietransfer Deutschland-China. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Web-Technologien.
2010-03-26
Nach längerer Suche hat W3C einen neuen CEO: Dr. Jeffrey Jaffe. Hauptaufgaben des neuen CEO werden die Weiterentwicklung der W3C Organisation und die globalen Operationen sein. W3C soll weiterhindas führende Forum für die technische Entwicklung und Verwaltung des Web sein.

2009

2009-05-26
W3C hat ein Arbeitspapier zum Verhältnis von mobilem Web und barrierefreiem Web veröffentlicht. Nicht überraschend für die Fachleute: Webseiten, die gut für mobilen Zugriff entworfen sind erfüllen viele Anforderungen für barrierefreies Web automatisch – und umgekehrt. Das Arbeitspaier untersucht nun im Detail in wie weit sich dies auch in den entsprechenden Web-Standards Mobile Web Best Practices 1.0 und Web Content Accessibility Guidelines spiegelt. Das Papier soll helfen, die beiden mit unterschiedlichem Ansatz und unterschiedlicher Methodik entwickelten Standards gemeinsam in der Praxis anzuwenden.
2009-01-15
Diese Seite kommt eindeutig zu kurz. Wichtige Entwicklungen des letzten halben Jahres in Bereich Webstandards:

2008

2008-02-14
W3C feiert den 10.Geburtstag von XML! 10 Jahre und schon eine Legende: XML. 1998 wurde XML als W3C recommendation (aka W3C-Standard) publiziert. XML ist heute die Basis für viele Dienste, nicht nur im Web, sondern auch allgemein für die maschinenunabhängige Daten-Repräsentation. XML, XML-Namespaces, XML-Schema and Unicode bieten eine hohe Flexibilität bei der Definition neuer implementationsunabhängiger Sprachen. Dies macht letztendlich den Erfolg von XML aus. Hier die 10 wichtigsten Aussagen über XML (aus XML in 10 Punkten).
  1. XML steht für strukturierte Daten
  2. XML sieht ein wenig wie HTML aus
  3. XML ist Text, aber nicht zum Lesen
  4. XML ist vom Design her ausführlich
  5. XML ist eine Familie von Techniken
  6. XML ist neu, aber nicht so neu
  7. XML überführt HTML in XHTML
  8. XML ist modular
  9. XML ist die Basis für RDF und das Semantic Web
  10. XML ist lizenzfrei, plattformunabhängig und gut unterstützt
2008-01-22
Da ist er also: der lange erwartete Entwurf für HTML 5. Fast 30 neue Elemente fügt der Entwurf HTML hinzu und eine ganze Reihe neuer Attribute. Schlanker wird HTML also sicher nicht. Zumindest nicht für Browser-Hersteller. Die müssen nämlich - wie bereits erwähnt - alles unterstützen, was es bisher schon gab und noch etwas mehr. Dem Inhalts-Autor stellt sich HTML 5 jetzt runder dar. Die neuen Elemente geben neue Strukturierungsmöglichkeiten, Layout wurde nach CSS verbannt - wo es hingehört, und vieles wurde vereinfacht - vergl. diese Beispiel aus dem Entwurf:
<!doctype html>
<html>
  <head>
    <meta charset="UTF-8">
    <title>Example document</title>
  </head>
  <body>
    <p>Example paragraph</p>
  </body>
</html>
Mehr findet sich im Entwurf, der recht knapp gehalten ist und sehr gut lesbar für jemanden, der mit XHTML oder HTML4 vertraut ist.
2008-01-15
Heute findet sich auf der Presseseite von W3C die Ankündigung der SPARQL Standards. SPARQL, das ist die Abfragesprache für Daten im semantischen Web. Sie erlaubt es im Semantischen Web allgemeine Abfragen zu formulieren, ohne dass die Frage in einen Web-Service programmiert werden muss.
Vor gut 20 Jahren wurde für SQL ein ISO-Standard für die Abfrage von Datenbanken und es heute gibt kaum noch Datenbanken, die keinen SQL-Zugriff anbieten. Mit SQL ist es möglich, komplexe Abfragen an Datenbanken zu formulieren, ohne dafür aufwändig eine neue Anwendung zu programmieren.
Etwas ähnliches leistet heute SPARQL für das semantische Web: Daten, die in einer RDF-basierten Form im Web vorliegen, können mit SPARQL einfach abgefragt werden. Mehr in der SPARQL-Spezifikation.

2007

2007-11-30
Da ist er also der erste Working Draft der zur Zeit 491 Mitglieder zählenden HTML-Arbeitsgruppe: "HTML Design Principles". Und gleich zu Anfang wird klar: es geht um nicht weniger als die Erhaltung des existierenden Inhalts des World Wide Web. Dieser Standard regelt mindestens zwei Dinge (übersetzt aus dem Working Draft):
  • Viele Sprachspezifikationen spezifizieren Anforderungen, die ein gültiges Dokument erfüllen muss. Weitere korrespondierende Anforderungen definieren, wie Implementierungen diese gültigen Dokumente verarbeiten sollen
  • HTML 5 ist etwas ungewöhnlich darin, dass es auch Anforderungen an Implementierungen definiert für viele Konstrukte, die in einem gültigen Dokument nicht erlaubt sind.
Mit anderen Worten: wir akzeptieren, dass das Web ist voll mit falschem HTML ist. Will man dieses weiterhin darstellen, müssen künftige Browser - besten einheitlich - mit diesem fehlerhaften HTML umgehen. Existierender Inhalt und die Praxis existierender Browser sollen definieren, was künftig unterstützt wird. Im Zweifel entscheidet jeweils die Popularität (des Inhalts oder des Browsers). Ein Beispiel (ebenfalls aus dem Working Draft)?
Viele Sites haben falsches Markup, wie falsch geschachtelte Elemente (<b>a<i>b</b>c</i>), und beide Authoren und Benutzer haben Erwartungen basierend auf dem, was Browser bisher daraus gemacht haben. Wir müssen also Anforderungen an die Verarbeitung definieren, die kompatibel mit der erwarteten Behandlung solchen Inhalts sind.
Wow! Ihr Interesse ist geweckt? Der Working Draft hat mehr davon!
2007-11-15
Was kam eigentlich raus bei der Diskussion der Entwicklergemeinschaft zum Thema HTML auf der Technical Plenary Week des W3C? Und was steckt eigentlich hinter der Streit um XHTML2 und HTML5? Wie bekannt, hat W3C den Standard XHTML™ 2.0 fast fertig, ist aber nach einer Diskussion mit Entwicklern jetzt auch dabei, einen Standard unter dem Namen HTML5 zu entwickeln. Zur Entwicklung von HTML5 hat W3C die interessierte Öffentlichkeit als Experten eingeladen, um für diesen Standard eine wirklich breite Basis zu bekommen. Hier einige Hintergründe: XHTML2 ist eine Konsequente Weiterentwicklung von HTML in Richtung XML. Dabei wurden einige Altlasten von HTML aufgegeben und durch bessere Konstrukte ersetzt. Die Vorteile von XHTML2:
  • bessere Strukturierungsmöglichkeiten für Dokumente,
  • XML-Sprache, einfach für Browser zu implementieren (das meiste können Browser, die XML und CSS können, ohnehin,)
  • XFORMS als löst Forms ab. Das erspart viel Scripting,
  • einfaches einfügen semantischer Annotationen,
  • Accessability aka Barrierefreiheit leicht umsetzbar.
Dem stehen aus Sicht vieler Entwickler und Anwender folgende Nachteile gegenüber:
  • nicht rückwärtskompatibel, vieles von HTML4 wurde abgeschafft (endlich - sagen andere),
  • das Verarbeitungsmodell hat sich geändert, Toleranz gegenüber fehlerhaftem HTML (heute in etwa 95% aller Web-Seiten zu finden) gibt es nicht mehr,
  • wenig neue Features.
Heute sieht es so aus, als würde HTML5 sich als rückwärtskompatible Weiterentwicklung behaupten. Daneben wird es sicher auch XHTML2 für mehr XML- oder Semantic Web-orientierte Anwendungen geben. Welche XML- und Semantic Web-Konzepte sich in HTML5 wiederfinden sollen, ist nicht ausdiskutiert. So ist z. B. die Zulässigkeit des Gebrauchs von XML-Namespaces noch völlig offen.
2007-10-26
Die Nachricht ist schon ein paar Tage alt: Die Quality Assurance Activity (QA) hat ihre Arbeit beendet. QA entstand aus der Erkenntnis, dass die Arbeit für einen Standard nicht beendet ist, nachdem er verabschiedet wurde. "Life after Rec" wird dies in W3C-Slang genannt. Validatoren, Test-Suites, Tutorien, Anleitungen und Programmbibliotheken sind Ergebnisse dieser Arbeit. (Alle Programme sind übrigens Open Source). Jetzt wird QA als Q&A Weblog weitergeführt - W3C will durch diesen Schritt die Entwicklergemeinschaft besser einbinden.
2007-10-16
W3C hält vom 5-10 November 2007 seine jährliche Technical Plenary Week in Cambridge, MA, USA. Zum ersten mal wird dieses Treffen der meisten W3C Arbeitsgruppen gemeinsam mit einem Mitgliedertreffen des W3C (Advisory Committee Meeting) verknüpft. Zum Plenary Day am 7. November ist auch die Presse eingeladen. Dann findet unter anderen die Diskussion der Entwicklergemeinschaft über die Zukunft von HTML - HTML5 vs. XHTML2 - statt.
2007-10-04
Seit gestern läuft in Spanien die Konferenz Fundamentos Web 2007. Diese große Web-Konferenz wird vom spanischen Büro des World Wide Web Consortiums ausgerichtet. W3C Büros sind regionale Ansprechpartner des W3C, die auch in eigenen Veranstaltungen - oft mit Unterstützung des W3C-Teams - über W3C-Technologien informieren. Das Deutsch-Österreichische W3C-Büro ist im Fraunhofer Institut IAIS in Sankt Augustin.
2007-09-25
Heute lädt W3C zu einem Workshop über mobile Ajax ein. Workshop ist ein stehender Term bei W3C für ein Treffen, bei dem über neue Aktivitäten beraten wird. Dieser Workshop wird gemeinsam mit der OpenAjax Alliance durchgeführt, die sich um die Entwicklung eines Standards für AJAX bemüht. AJAX steht für „Asynchronous JavaScript and XML“ und bezeichnet eine Technik, die es erlaubt Teile von Webseiten dynamisch durch Javascript-Programme nachzuladen. Mehr zum Workshop on Mobile Ajax.
Valid XHTML + RDFa Valid CSS! Level Double-A conformance icon, 
          W3C-WAI Web Content Accessibility Guidelines 1.0

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